Trockenbau­monteur/in

Portrait eines jungen Manns.

Sascha (23) wird Trocken­baumonteur.

Ich mache Räume bewohnbar. Dafür montiere ich etwa Gipskartonwände auf Unterkonstruktionen und verspachtle sie. Oft verwende ich auch Brandschutz- und Dämmmaterialien.

Trockenbaumonteure/-monteurinnen verkleiden bei Um- oder Ausbaumaßnahmen Decken und Wände mit Gipsplatten oder Holz und sorgen für die optimale Dämmung. Leichtbauelemente ermöglichen den Aus- und Umbau ohne Mörtel und Steine.

Wenn der alte Dachboden zu einer Wohnung umgebaut oder ein zugiger Altbau saniert werden soll, ist das oft ein Fall für Trockenbaumonteure/-monteurinnen. Mit extrem leichten Baustoffen aus Gips oder Holz verkleiden sie Mauern und hängen Decken tiefer. Für Zwischenwände stellen sie Pfosten auf und ziehen Gipsplatten ein, die sie zuvor mit der Säge passgenau zugeschnitten haben.

In den Hohlräumen zwischen den Platten verwenden sie Dämmmaterialien, die auch dem Schall-, Brand- und Strahlenschutz dienen. Sie können bei einem schiefen Boden, wie zum Beispiel in einem Altbau, einen Trockenestrich verlegen, damit die Fläche wieder gerade wird. Trockenbaumonteure/-monteurinnen bauen zudem Fenster und Türen ein oder montieren Beleuchtungsdecken.

Bevor sie aber mit ihrer Arbeit loslegen können, müssen die Trockenbaumonteure/-monteurinnen sich die Baupläne gründlich ansehen, damit die eingezogenen Wände am Schluss auch am richtigen Ort stehen.

Info

Art der Ausbildung:

3 Jahre

Dauer der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4289