Tiefbau­facharbeiter/in

Portrait eines jungen Manns.

Philipp (21) wird Tiefbaufacharbeiter.

Wenn wir Straßen reparieren oder neu bauen, hebe ich mit einem Bagger den Aushub aus. Bevor der Asphalt aufgebaut wird, schütte ich mehrere Schotterschichten in die Grube.

Bei vielen Bauten geht es in die Tiefe. Hier kennen sich Tiefbaufacharbeiter/innen aus. Sie führen Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Straßen und Schächte her und können sowohl mit der Planierraupe als auch mit der Schaufel umgehen.

Wenn ein neues Bauwerk entstehen soll, kommen als Erstes die Erdarbeiten an die Reihe: Tiefbaufacharbeiter/innen tragen mit Baggern den Humus ab und heben das Erdreich aus. Die Baugruben befestigen sie und sichern sie ab. Beim Bau einer U-Bahn-Strecke oder einer Tiefgarage kann es viele Meter nach unten gehen.

Bei Straßenbauarbeiten legen sie beispielsweise Randbefestigungen und Böschungen an, bereiten den Untergrund für neuen Belag vor und verdichten ihn mit Rüttlern. Sie transportieren Kies und Schotter mit der Schubkarre, pflastern Wege und setzen Bordsteinkanten.

Tiefbaufacharbeiter/innen verlegen auch Rohre für Gas- und Wasserleitungen und stellen Kabelschächte her. Wenn sie bei Kanalbauarbeiten eingesetzt sind, bauen sie Kanalschächte oder verbinden Rohrleitungen. Auch Erdbohrungen nehmen sie vor, heben Brunnenschächte aus und verlegen Rohre in den Bohrlöchern. Bei Gleisbauarbeiten bauen sie den Unterbau für Gleise und verlegen Schienen.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4106