Textil­laborant/in

Portrait einer jungen Frau.

Jessica (18) wird Textil­laborantin.

Ich erstelle Rezepturen für die von den Kunden gewünschten Farbtöne. Außerdem prüfe ich die Qualität und die Reißfestigkeit der Garne, etwa durch Waschprüfungen.

Textillaboranten/-laborantinnen wie Jessica tragen zu einem reibungslosen Produktionsablauf bei. Im Labor untersuchen sie mit modernen Prüfgeräten Textilproben in allen Fertigungsstadien. Aber sie arbeiten auch an der Entwicklung neuer Faserstoffe mit.

Textillaboranten/-laborantinnen kontrollieren in Betrieben der Textilindustrie Werk- und Arbeitsstoffe. Das können zum Beispiel technische Textilien sein, die im Flugzeugbau eingesetzt werden und hohen Belastungen standhalten müssen. Während der Fertigung nehmen die Laboranten/Laborantinnen Proben, die sie etwa auf Reiß- oder Knitterfestigkeit untersuchen. Dabei setzen sie computergestützte Prüfgeräte ein, wenden aber auch chemische Verfahren an. Weichen ihre Ergebnisse von vorgegebenen Werten ab, wissen sie, dass eine Störung im Produktionsprozess aufgetreten ist. In diesem Fall informieren sie die Fertigungsleitung, damit sie das Problem beheben kann.

Textillaboranten/-laborantinnen können aber auch in der Forschung arbeiten. Dann bestimmen sie zum Beispiel die Eigenschaften neuer Faserstoffe, oder sie testen neue Rezepturen für Textilhilfsmittel. Das sind Spezialchemikalien, die etwa beim Färben oder Beschichten von Kleidung verwendet werden.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/6419