Textil- und Mode­näher/in

Portrait einer jungen Frau mit zwei Teddybären auf dem Arm.

Corinna (18) wird Textil- und Modenäherin.

Kopf, Arme und Beine eines Teddys nähe ich aus vielen Zuschnitten millimetergenau zusammen. Die Gliedmaßen befülle ich dann – je nach Modell – mit Watte oder Holzwolle.

Wie wird aus mehreren Stücken Stoff ein hübscher Rock, ein Teddybär oder ein toller Rucksack? Textil- und Modenäher/innen wissen es. In der Bekleidungsindustrie stellen sie Musterteile für die spätere Produktion her, manchmal auch kleine Serien. Sie schneiden Stoffe zu und nähen daraus zum Beispiel Kleidungsstücke, Bettwäsche und andere Textilien. Manchmal schweißen und kleben sie die Einzelteile auch zusammen. Anschließend bringen sie Verschlüsse oder Spitzen an.

Textil- und Modenäher/innen sind Profis an der Nähmaschine. Geschickt setzen sie vorgefertigte Einzelteile wie Ärmel oder Futter zu einem Kleidungsstück zusammen. Zunächst schneiden sie die Stoffe anhand von Schnittmustern zu. Hierfür verwenden sie Bandmessermaschinen oder computergesteuerte Schneideautomaten. Dann beginnen sie mit den Näharbeiten. Damit ihre Spezialnähmaschinen störungsfrei laufen, kontrollieren sie vor der Produktion Garn und Maschinennadeln. Sie schließen Verbindungsnähte und nähen Ärmel, Futter, Manschetten, Taschen und Kragen ein. Zudem bringen sie auch Verzierungen wie Borten und Spitzen an. Immer wieder behandeln sie die fertigen Teile mit dem Bügeleisen und bringen sie mit Dampf, Wärme und Druck in Form.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/126794