Techn. Assistent/in – Metallo­grafie/Werk­stoff­kunde

Ein junger Mann legt ein Metallstück in eine Maschine ein.

Victor (23) wird Technischer Assistent für Metallo­grafie/Werkstoff­kunde.

Ich arbeite daran mit, zu ergründen, warum Bauteile brechen. Hierzu bereite ich die Probe so vor, dass ich fehlerhafte Strukturen unter dem Mikroskop erkennen kann.

technische Assistenten für Metallografie und Werkstoffkunde wie Victor untersuchen abgesehen von Metallen auch Kunststoffe, Mineralien und andere Werkstoffe unter verschiedenen Bedingungen und ermitteln deren Eigenschaften.

Dabei wenden sie chemische Verfahren und physikalische Methoden an. Zum Einsatz kommen nicht nur Rasterelektronenmikroskope, Computertomografen und Mikrosonden, sondern auch Säuren und Lösungsmittel.

Vor den Versuchen bearbeiten sie die Proben. Zum Beispiel ätzen sie diese an, um die Struktur sichtbar zu machen. Dabei tragen sie Schutzkleidung. Sie bereiten Versuchsaufbauten vor und planen den Ablauf. Häufig steuern sie die Versuchsreihen mit EDV-Anlagen. Am Computer dokumentieren sie die Ergebnisse und werten die Daten aus.

Technische Assistenten/Assistentinnen sind häufig in Industriebetrieben beschäftigt, wo sie zum Beispiel prüfen, ob gelieferte Metallprofile die geforderten Eigenschaften haben, die sie etwa für Bauteile aufweisen müssen. In Forschungslaboratorien arbeiten sie auch an der Erforschung und Entwicklung von neuen Werkstoffen.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/6379