System­elektroniker/in

Portrait der Systemelektronikerin

Nadine (20) wird System­elektronikerin.

Ich befestige etwa Sensoren und Motoren in Gehäusen, die Bauteile für automatisierte Fabrikanlagen sind. Danach programmiere ich sie, indem ich eine spezielle Software einspiele.

Systemelektroniker/innen stellen elektronische Einzelkomponenten, aber auch ganze Geräte und Systeme her und richten Produktions- und Fertigungsanlagen ein. Ihre Aufgaben reichen vom Anfertigen eines Prototyps bis zum Anpassen von Software.

Bei einem neuen Gerät beginnt ihre Arbeit damit, Schaltungen und Leiterplatten zu entwerfen sowie geeignete Bauteile, Antriebe, Softwarekomponenten und Gehäuse auszusuchen. Bevor ein Gerät in Serienfertigung gehen kann, stellen sie in der Werkstatt zusammen mit Kollegen einen Prototyp her. Dafür können sie mit Elektronikzangen, Lötkolben und Schraubenziehern umgehen und wissen, wie Drähte miteinander verbunden werden.

Auch mit Software kennen sie sich aus, da sie Gerätetreiber und Softwarekomponenten der Hardware anpassen müssen. Kleine Systemprogramme erstellen sie selbst oder programmieren Testläufe. Abschließend montieren sie Verkleidungen, Schutzeinrichtungen und Isolierungen, verlegen Energieleitungen und bringen Schaltgeräte an. Geht ein Gerät in Serie, richten sie die Fertigungsanlagen ein und sorgen für eine reibungslose Produktion. Sie halten aber auch Geräte und Systeme instand.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15642