Straßen­wärter/in

Porträt eines jungen Manns.

Kristian (19) wird Straßenwärter.

Ich sorge stets für verkehrssichere Straßen. Kleinere Schäden bessere ich selbst aus. Außerdem achte ich darauf, dass alle Verkehrsschilder gut erkennbar sind.

Geht ein Riss durch die Straße, hängt ein Ast auf den Fahrradweg oder quellen am Rastplatz die Mülleimer über? Straßenwärter/innen kümmern sich darum.

Sie übersehen kein Schlagloch: Auf ihren regelmäßigen Kontrollfahrten nehmen Straßenwärter/innen Verkehrswege, Brücken und Grünstreifen auf Schäden oder Verschmutzungen unter die Lupe. Stellen sie einen größeren Schaden fest, geht der Auftrag an Baufirmen. Viele kleinere Arbeiten erledigen Straßenwärter/innen aber oft gleich selbst: Sie streichen Reparaturasphalt in Schlaglöcher, zeichnen verblasste Fahrbahnmarkierungen nach, ersetzen beschädigte Verkehrsschilder oder beseitigen Ölspuren und andere Unfallschäden. Zu ihrer eigenen Sicherheit sperren sie Baustellen sorgfältig ab und stellen Warnschilder auf.

Viele ihrer Aufgaben sind saisonabhängig. Im Frühjahr schneiden Straßenwärter/innen Bäume und Sträucher, asphaltiert wird dagegen meist an langen Sommertagen. Im Herbst reinigen sie Wege und Entwässerungsgräben von Laub und Ästen. Und im Winter organisieren sie den Räumdienst und streuen Splitt und Salz.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/7194