Stoff­prüfer/in (Chemie) Glas-, Keram.-Ind., Steine u. Erden

Portraitaufnahme einer Stoffprüferin

Doreen (23) wird Stoff­prüferin (Chemie).

Chemie hat mich schon immer interessiert. Deshalb mag ich die Arbeit im Labor. Mithilfe verschiedener Geräte und Versuche prüfe ich hier die Rohstoffe für die Produktion.

Ob Gips, Beton, Glas oder Porzellan: Haben die Rohstoffe und später die fertigen Produkte die nötige Qualität, oder gibt es Hinweise auf Produktionsfehler?

Solchen Fragen gehen Stoffprüfer/innen (Chemie) zum Beispiel in den Labors von Glashütten, Keramikherstellern und Zementfabriken nach. Regelmäßig entnehmen sie Materialproben während der verschiedenen Abschnitte des Fertigungsprozesses.

Mit Schutzbrille und Sicherheitskleidung ausgerüstet, bereiten Stoffprüfer/innen (Chemie) im Labor die Proben für die Untersuchungen vor: Sie zerkleinern das Material mithilfe entsprechender Mühlen, trocknen es in speziellen Öfen oder schleifen, ätzen und polieren es. Haben sie alle erforderlichen Mess- und Prüfgeräte aufgebaut, testen sie zum Beispiel die Wasseraufnahmefähigkeit eines Stoffes, bestimmen die Inhaltsstoffe von Flüssigkeiten oder untersuchen den Gehalt von Kohlenmonoxid, Wasserstoff, Methan und Sauerstoff in Gasen. Zuletzt werten sie die Prüfergebnisse am Computer aus und halten sie schriftlich fest.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/6412