Spiel­zeug­hersteller/in

Portrait eines jungen Manns.

Fabian (18) wird Spielzeug­hersteller.

Ob für Spielzeuglaster oder Mobile: Ich verarbeite Holz, Kunststoff und Textilien. Vor allem gefallen mir handwerkliche Arbeiten, unterstützt durch den Einsatz moderner Technik.

Spielzeughersteller/innen bringen mit ihren Erzeugnissen Kinderaugen zum Leuchten. Je nach Ausbildungsbetrieb fertigt man zum Beispiel Puppen, Teddybären, Spielzeugautos oder Modelleisenbahnen.

In den Werkstätten der Spielzeugmanufakturen planen Spielzeughersteller/innen zunächst die einzelnen Fertigungsschritte und stellen die nötigen Materialien bereit. Für Puppen gießen sie Körperteile aus Kunststoff und verbinden sie. Dann gestalten sie Gesichtszüge mit Tusche und Pinsel, bringen Haare an und kleiden die Puppen ein. Plüschtiere, die sie zusammengenäht und ausgestopft haben, statten sie mit Glasaugen oder Fellbüscheln aus.

Aus Holzrohlingen erstellen Spielzeughersteller/innen durch Sägen und Drechseln Grundkörper für Holzspielzeug, die sie dann schleifen, polieren und auch bunt lackieren. In Spielzeugautos aus Metall oder Plastik bauen sie Aufziehwerke oder elektronische Teile ein. Sie betätigen sich aber auch als Puppen- und Teddydoktor oder reparieren altes mechanisches Spielzeug. Bei ihrer Arbeit beachten sie die hohen Sicherheits- und Qualitätsvorschriften, die für Kinderspielzeug gelten.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2704