Spezial­tiefbauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Maximilian (19) wird Spezialtiefbauer.

Mit großen Maschinen verankere ich Wände bis zu vierzig Meter tief im Boden. Hinein kommt ein Stahlgeflecht, das ich mit Beton auffülle. So gebe ich Hochhäusern ein Fundament.

Große Bauwerke brauchen stabile Fundamente. Daher prüfen Spezialtiefbauer/innen vor Baubeginn die Bodenbeschaffenheit, befestigen Verankerungen im Baugrund und schaffen so die Grundlagen für die Fundamente von Hochhäusern oder Brücken.

Fundamente für sehr große Gebäude oder Bauten wie Staudämme und Brücken müssen hohe Belastungen aushalten. Dabei sind die Spezialtiefbauer/innen gefragt. Vor Baubeginn entnehmen sie dem Boden durch Bohrungen in großer Tiefe Proben, um die Tragfähigkeit des Untergrundes festzustellen.

Erst dann heben sie nach den Plänen der Bauingenieure/-ingenieurinnen mithilfe von Baggern die Grube aus. Wenn tiefe Baugruben bis zum Grundwasser reichen, errichten die Spezialtiefbauer/innen Entwässerungssysteme, um die Grube trocken zu halten. Damit besonders hohe Grubenwände nicht einstürzen, stabilisieren sie diese mithilfe von Ankersystemen aus Stahl. Dann stellen sie die passenden Verankerungen im Boden für das Fundament her, das sie mit Beton auffüllen.

Darüber hinaus sichern sie Hänge vor dem Abrutschen, indem sie durch Bohrlöcher Beton einfüllen. Und im Tunnelbau graben sie sich mit schweren Maschinen sogar durch das Innere von Bergen.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4188