Segel­macher/in

Portrait einer jungen Frau.

Mareike (17) wird Segelmacherin.

Weil das Segeltuch sehr groß ist, lege ich es auf dem Boden aus, um es zu schneiden. Die Nähmaschine ist in den Boden versenkt. Nur so kann ich den Stoff bequem vernähen.

Von der Jolle bis zur Jacht: Segelmacher/innen bringen Segelschiffe aller Größen in Fahrt. Sie wählen das Tuch aus, schneiden die Bahnen zu und nähen sie zusammen. In ihrer Werkstatt entstehen auch Bootsverdecke und Abdeckplanen.

Manche Segler/innen nehmen an Bootsrennen teil, andere gleiten mit ihrem Schiff lieber gemächlich dahin. Deshalb klären Segelmacher/innen im Kundengespräch, welchen Ansprüchen das Segel genügen muss. Auf dieser Basis erstellen sie eine Zeichnung, wählen das geeignete Tuch aus und planen den Schnitt des Segels. Seine Größe und Form berechnen sie anhand eigener Messungen oder nach vorgegebenen Daten. Mithilfe spezieller Software fertigen Segelmacher/innen Schablonen für die einzelnen Segelteile, die beim Zuschnitt auf den Stoff gelegt werden.

Das Zuschneiden selbst erledigen sie entweder von Hand oder mit Maschinen. Dabei arbeiten sie auf den Millimeter genau. Dann fügen sie die Tuchbahnen mit Spezialnähmaschinen zusammen und bringen Beschläge und Ösen an. Auch die Montage des Segels am Mast gehört zur Arbeit von Segelmachern/Segelmacherinnen, die abgesehen von Segelbedarf auch Markisen fertigen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3379