Schneidwerkzeug­mechaniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Leonhard (21) wird Schneid­werkzeug­mechaniker.

In meinem Beruf kommt es auf Präzision an: Es ist daher wichtig, dass ich das passende Schleifmittel wähle, die Maschine gewissenhaft einstelle und mit ruhiger Hand schleife.

Schneidwerkzeugmechaniker/innen stellen messerscharfe Werkzeuge her, etwa Scheren, chirurgische Messer oder Schneidemaschinen für die Industrie. Sie arbeiten teils handwerklich, teils mit computergesteuerten Maschinen.

Für die handwerkliche Fertigung von hochwertigen Messern und Scheren erhitzen sie Metall auf Schmiedetemperatur und hämmern es auf dem Amboss in die gewünschte Form. Durch anschließendes Glühen und schnelles Abkühlen kontrollieren sie die Härte. Am Ende schleifen und polieren sie die Klinge.

Wenn sie maschinelle Schneidwerkzeuge herstellen, also zum Beispiel Rasenmäherklingen oder Industriefräsen, arbeiten Schneidwerkzeugmechaniker/innen mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen. Sie spannen die Werkstücke ein, programmieren die Maschinen und überwachen den Fertigungsprozess. Nachher prüfen sie, ob das Produkt auch genau den Vorgaben entspricht.

Oftmals übernehmen sie auch die Wartung von Schneidemaschinen und Werkzeugen. Dann schleifen sie zum Beispiel die Klingen regelmäßig nach.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/13740