Schauspieler/in

Portrait eines jungen Manns.

Adrian (23) wird Schauspieler.

Es ist spannend, eine Rolle, Gefühle und Hintergründe zu erforschen. Neben Theater- und Literaturgeschichte lerne ich viel über Gesang und Tanz und bekomme eine Sprechausbildung.

Schauspieler/innen verkörpern Charaktere in Bühnenaufführungen und Filmen. Sie setzen ihre künstlerischen Ausdrucksmittel wie Gestik, Mimik, Körpersprache und Stimme ein.

Mit viel Disziplin eignen sich Schauspieler/innen den Text oder das Drehbuch an. Sie versetzen sich in eine Figur, die sie darstellen, und machen sich mit historischen oder sozialen Hintergründen vertraut. So können sie sowohl in die Rolle eines Priesters als auch eines Gangsters schlüpfen.

Am Theater entwickeln sie im Ensemble die Rollencharaktere. Sie wiederholen einzelne Dialoge oder Szenen, bis das ganze Stück sitzt. Zur Premiere haben Schauspieler/innen oft das berühmte „Lampenfieber“.

Für Film- und Fernsehschauspieler/innen richten sich die Arbeitsabläufe nach dem Drehplan. Bei Dreharbeiten erläutert die Regie ihre Vorstellungen zur jeweiligen Szene. Diese wird für den Schnitt mehrmals gedreht, was bedeutet, dass Schauspieler/innen beispielsweise einen Wutausbruch mit der gleichen Intensität mehrfach hintereinander spielen müssen. Mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft arbeiten sie auch abends und am Wochenende.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

2–4 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8412