Schädlings­bekämpfer/in

Portrait einer jungen Frau.

Franziska (22) wird Schädlingsbekämpferin.

Ich schütze Mensch und Natur: Gegen jeden Schädling habe ich das richtige Mittel parat. Ich setze nicht nur Chemie, sondern auch Nützlinge und Lockstofffallen ein.

Wenn Schädlingsbekämpfer/innen ausrücken, bleiben weder Mäuse noch Motten ungeschoren. Sie wählen biologische oder chemische Mittel aus, mit denen sie gegen Plagegeister vorgehen. Auch wie man ein Wespennest fachgerecht umsiedelt, wissen sie.

Schädlingsbekämpfer/innen schützen uns vor unerwünschten Mitbewohnern aller Art. Das ist auch nötig, denn Mäuse suchen Futtermittellager heim, Tauben verursachen mit ihrem aggressiven Kot Schäden an Fassaden, Holzwürmer nagen Gebäude an. Um das zu verhindern, befestigen Schädlingsbekämpfer/innen etwa Gitter oder Netze und dichten Schächte ab.

Ist es zu einem Befall gekommen, besprechen sie mit ihren Kunden die Vorgehensweise. Dann untersuchen sie die Räume und wählen je nach Bedarf biologische oder chemische Bekämpfungsmittel aus. Schädlingsbekämpfer/innen stellen auch Insekten- und Mausefallen auf und legen Giftköder aus. Manchmal arbeiten sie auch eng mit Behörden wie dem Gesundheitsamt zusammen.

Damit ungebetene Gäste für immer fernbleiben, geben Schädlingsbekämpfer/innen Tipps, wie sich Vorräte und Materialien sicher aufbewahren lassen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/27396