Roll­laden- und Sonnen­schutz­mechatroniker/in

Portrait einer jungen Frau.

Simone (19) wird Rolladen- und Sonnenschutz­mechatro­nikerin.

Möchte der Kunde seine Markise vom Wohnzimmer aus bedienen, verbaue ich Motor und die Steuerung. Ist alles angeschlossen, prüfe ich, ob es funktioniert.

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/innen wie Simone sind viel unterwegs, um Rollläden oder Markisen bei Kunden einzubauen oder zu reparieren. Mit der Bohrmaschine können sie genauso gut umgehen wie mit elektronischen Steuerungen.

Da Simone für schwere Rolltore ebenso zuständig ist wie für flexible Sonnenschutzsegel, fragt sie ihren Kunden zunächst, was dieser mit neuen Rollos oder Markisen erreichen will. Sollen sie helfen, sein Haus gegen Kälte und Wärme zu dämmen? Soll sein Geschäft einbruchsicherer werden? Oder sollen sie verhindern, dass blendendes Sonnenlicht die Arbeit am Computer erschwert?

Je nach Anliegen schlagen Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/innen ein System aus Kunststoff oder Holz, Metall oder Textilien vor, das sie entweder beim Produzenten bestellen oder selbst fertigen. Dazu nehmen sie Maß, wählen die passenden Werkstoffe aus, schweißen, schleifen und imprägnieren. Sie montieren das fertige System beim Kunden und statten es zur Bedienung mit Kurbelgetrieben, Gurtzügen oder mit Elektroantrieben aus. Auf Wunsch installieren sie Steuerungen, die die Markisen je nach Licht automatisch öffnen oder schließen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/27530