Rohrleitungs­bauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Phil (18) wird Rohrleitungs­bauer.

Ist ein Rohr undicht, hebe ich eine Baugrube aus. Die defekte Leitung säge ich mit einer Motorflex ab. Das neue Rohr montiere ich mit einer Schelle an die Hauptleitung.

Damit Wasser, Erdöl, Erdgas oder Fernwärme über weite Strecken transportiert werden können, braucht man komplizierte Rohrleitungssysteme. Diese herzustellen und in Schuss zu halten ist Aufgabe von Rohrleitungsbauern/innen.

Sie beginnen mit dem Ausschachten und Sichern der Baugrube. Dann lassen sie die Rohrteile, oft mithilfe von Kränen, in die Grube hinunter. Größtenteils verwenden sie genormte Rohre. Spezielle Einzelstücke wie Rohrabzweige oder Biegungen, die nicht fertig erhältlich sind, stellen sie in ihrer Werkstatt selbst her. In der Grube verschweißen, verkleben oder verschrauben sie die Rohrteile. Am Ende prüfen die Rohrleitungsbauer/innen sorgfältig, ob die Leitung dicht ist. Dazu füllen sie einen Leitungsabschnitt mit Wasser auf und setzen ihn unter hohen Druck.

Wenn sie die Rohrgräben zuschütten und die Straßenoberfläche wiederherstellen, müssen Rohrleitungsbauer/innen vorsichtig vorgehen: Schließlich dürfen keine größeren Steine auf die Leitung drücken. Sollten später einmal Schäden entstehen, sind sie auch hier zur Stelle: Mit speziellen Suchgeräten spüren sie Lecks oder Rohrbrüche auf und reparieren sie.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2243