Rechts­anwalts­fach­angestellte/r

Portrait eines jungen Manns.

Marcel (18) wird Rechtsanwaltsfachangestellter.

Ich bin die rechte Hand des Rechtsanwalts. Ich hole die Post im Amtsgericht ab, kümmere mich um Mandantenakten, verfasse Mahnungen oder vereinbare Besprechungstermine.

Rechtsanwälte benötigen in der Kanzlei tatkräftige Unterstützung bei allen Büro- und sonstigen organisatorischen Aufgaben. Dafür sind Rechtsanwaltsfachangestellte mit ihrem fachlichen Know-how zuständig.

Wer sich für Rechtsdienstleistungen interessiert, ist in diesem Beruf genau richtig: Rechtsanwaltsfachangestellte haben mit Mandanten ebenso zu tun wie mit Gerichten. Sie erstellen Schriftsätze nach Diktat im Rahmen von gerichtlichen Verfahren und übernehmen die Terminplanung für die Anwälte. Außerdem kümmern sie sich darum, dass wichtige Fristen, etwa für Berufungen, eingehalten werden, und führen die Mandantenakten.

Am Rechner erstellen sie Unterlagen in Scheidungsangelegenheiten, zu Miet- und Arbeitsgerichtsstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen, die das Verkehrsrecht betreffen. Strafprozesse und Mahnverfahren bereiten sie ebenso vor wie Zwangsvollstreckungen.

Rechtsanwaltsfachangestellte berechnen Forderungen und Gebühren gemäß dem Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwälte und halten Honorarvereinbarungen für außergerichtliche Beratungen fest. Sie erstellen Kostenrechnungen und wickeln den Zahlungsverkehr ab. Daneben kümmern sie sich um Mahn- und Vollstreckungsbescheide.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/7958