Produktions­fachkraft Chemie

Portrait von Arthur Wolter

Arthur (18) wird Produktions­fachkraft Chemie.

Vom Rohstoff zur Kontrolle: Ich rühre Lacke an, bediene Maschinen, die Folien mit Lacken beschichten, und kontrolliere danach, wie gut die Lacke kleben.

Farben und Kunststoffe, Waschmittel, Kosmetika oder Kunstdünger – die Produkte der chemischen Industrie sind vielfältig. Produktionsfachkräfte Chemie sind an ihrer Herstellung beteiligt.

Zu Beginn der Produktion stellen die Fachkräfte die Ausgangsstoffe bereit und richten die Maschinen ein. Sie installieren Rohrleitungen, bauen Apparaturen, Pumpen und Ventile ein und füllen die Ausgangsstoffe nach genauen Rezepturen ein. Dann programmieren sie die Apparaturen für den Produktionsprozess, das heißt, sie bringen sie beispielsweise auf die richtige Temperatur, um eine chemische Reaktion auszulösen. Während der Herstellung bedienen sie die größtenteils automatisierten Anlagen mit modernster Steuer- und Regelungstechnik.

Die Messinstrumente haben Produktionsfachkräfte Chemie immer im Blick, um bei Abweichungen eingreifen zu können. Der laufenden Produktion entnehmen sie Proben, die sie im Labor prüfen. Unter anderem bestimmen sie den Säuregehalt und die Dichte eines Stoffs. Zudem verpacken und lagern sie die fertigen Produkte. Sie warten die Anlagen und sind für die umweltgerechte Entsorgung von Abfällen oder Produktionsrückständen verantwortlich.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/34950