Polsterer/­Polsterin

Portrait eines jungen Manns.

Patrick (23) wird Polsterer.

Ich beziehe Sofas, Sessel und andere Möbel mit verschiedenen Webstoffen oder Leder. Dann befestige ich den Bezug, etwa mit Metallklammern aus dem Pressluft­tacker.

Polsterer wie Patrick sorgen für Sitzkomfort. Sie kleiden Sessel oder Sofas mit weichen Materialien wie Palmfasern aus. Auch bauen sie Federungen auf und mechanische Funktionen ein, schneiden Bezugsstoffe zu und polstern diese aus.

Polsterer/Polsterinnen stellen in Handarbeit oder maschinell Polstermöbel, Betten und Matratzen her. Außerdem restaurieren sie alte und wertvolle Sofas oder Stühle. Damit aus einem schlichten Holzrahmen ein komfortabler Sessel wird, wählen sie zunächst geeignete Materialien zum Aufpolstern aus. Das können zum Beispiel Rosshaare oder auch künstliche Füllstoffe sein. Dann bauen sie die Federung auf, die den Körper trägt. Anhand von Schablonen schneiden Polsterer anschließend den Stoff für den Bezug zu und nähen die einzelnen Stoffteile aneinander. Nun fügen sie aus mehreren Schichten Polstermaterial das Sitzpolster zusammen und überziehen es. Zum Schluss nageln, kleben oder heften sie die Bezüge und Polsterungen am Gestell fest. Wenn man einen Relax-Liegesessel bequem einstellen kann, ist auch dies das Ergebnis der Arbeit von Polsterern.

Je nach Arbeitsplatz haben Polsterer unterschiedliche Aufgaben. Während sie in der industriellen Fertigung oft Möbel in Serie herstellen, fertigen sie in Handwerksbetrieben Einzelstücke nach Kundenwünschen an.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4432