Podologe/Podo­login

junge Frau hält ein Modell des menschlichen Fußes in den Händen.

Janine (22) wird Podologin.

Diabetes-Patienten haben sehr anfällige Füße. Bei Behandlungen achte ich daher besonders auf Druckstellen oder Wunden. Die Sitzungen beende ich oft mit einer Fußmassage.

Bei Podologen und Podologinnen sind Füße in guten Händen. Sie behandeln Beschwerden, wie Hühneraugen oder eingerollte Nägel, und passen auf ärztliche Anweisung Fußeinlagen und Zehenstützen an. Auch Fußmassagen gehören zum Service.

Zunächst untersuchen sie den Fuß und klären im Patientengespräch, wo die Ursachen für die Beschwerden liegen könnten. Dann greifen sie zu Zange, Pinzette oder Skalpell und beginnen mit ihrer Behandlung. Um schmerzhafte Zehenfehlstellungen zu behandeln, fertigen Podologen und Podologinnen nach ärztlicher Anleitung eine Orthese. Das ist eine Schiene aus Silikon, die an den Fuß angelegt wird. Mit Fußkrankheiten kennen sie sich aus und wissen, wann medizinische Maßnahmen erforderlich sind. Sie pflegen aber auch gesunde Füße. Nach jeder Behandlung desinfizieren und sterilisieren sie die Instrumente, die sie verwendet haben – denn Hygiene ist wichtig.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/14427