Physikalisch-technische/r Assistent/in

Portrait einer jungen Frau.

Amelie (18) wird Physikalisch-technische Assistentin.

Was hält Metall aus? Das gilt es für mich herauszufinden. Dazu spanne ich eine Probe des Materials in eine Maschine, die so lange daran zerrt, bis der Werkstoff nachgibt.

Amelie unterstützt beispielsweise Physiker/innen beim Durchführen und Auswerten physikalisch-technischer Untersuchungen. In ihrer Arbeit bedient sie modernste Messtechnik.

Physikalisch-technische Assistenten/Assistentinnen sind unter anderem für den Versuchsaufbau zuständig. Während der Tests und Untersuchungen bedienen sie Messgeräte und wenden Methoden aus verschiedenen Teilbereichen der Physik an: In der Atom- und Kernphysik beobachten sie kleinste Teilchen mit dem Elektronenmikroskop, in der Vakuumtechnik arbeiten sie mit Druck. Bei der Kernfusion setzen sie hohe Temperaturen ein, in der Lasertechnik hingegen Lichtpulse. In der Nanotechnologie oder der Glasfasertechnik achten sie beispielsweise darauf, dass nur absolut reine Materialien zum Einsatz kommen. Mithilfe der Spektroskopie analysieren sie auch die Zug- und Bruchfestigkeit sowie andere Eigenschaften von Werkstoffen. Die Abläufe und Ergebnisse der Versuche dokumentieren sie. Zuständig sind sie auch für die Wartung und Reparatur der Geräte.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

2–4 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/5826