Pharmakant/in

Portrait einer jungen Frau in Schutzkleidung.

Annemarie (22) wird Pharmakantin.

Medikamente stelle ich genau nach Rezept her. Bei jedem Arbeitsschritt ist meine ganze Aufmerksamkeit gefragt – vom Abwiegen der Rohstoffe bis zur Endkontrolle der Tabletten.

Pharmakanten und Pharmakantinnen wie Annemarie sorgen dafür, dass Medizin leichter geschluckt werden kann, besser wirkt oder länger haltbar ist. Sie sind für die „Verpackung“ der Wirkstoffe zuständig – in Form von Tabletten, Ampullen oder Salben.

Pharmakanten und Pharmakantinnen greifen auf eine breite Palette an Möglichkeiten zurück, um ein Arzneimittel in eine bestimmte Darreichungsform zu bringen. Wirkstoffe verbinden sie nach Möglichkeit mit sogenannten Hilfsstoffen, beispielsweise Zucker, Stärke, Fetten, Ölen oder Wasser. Sie dienen als Geschmacksträger oder beeinflussen die Haltbarkeit und Anwendung des Produktes, haben aber keine heilenden Eigenschaften. Ob feste Tablette, halbfeste Salbe, flüssige Lösung oder gasförmige Arznei im Spray: Pharmakanten und Pharmakantinnen finden die richtige Form.

Zuvor kontrollieren sie an Prüfstationen, ob die Wirkstoffe den Herstellungsvorschriften und dem Arzneimittelgesetz entsprechen. Bei der Herstellung der Medikamente bedienen sie automatisierte Maschinen und Anlagen. Die fertigen Arzneimittel verpacken sie nach Hygienevorschriften und achten darauf, dass auf den Verpackungen Zulassungsnummer und Verfallsdatum stehen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1151