Parkettleger/in

Portrait einer jungen Frau.

Lisa (20) wird Parkett­legerin.

Ich verlege nicht nur verschiedene Bodenbeläge. Ich plane auch Muster, spachtle, grundiere oder dämme den Untergrund. Auch gleiche ich den Boden mit Balkenkonstruktionen aus.

Stäbchenparkett für stark beanspruchten Untergrund, Schiffsboden fürs Loft oder Fischgrätparkett für die edle Jugendstilwohnung – Parkettleger/innen beherrschen viele Muster. So verschönern sie Innenräume und geben ihnen eine besondere Note.

Zuerst messen Parkettleger/innen die Räume aus und berechnen den Materialbedarf. Sie gleichen Bodenunebenheiten aus oder fertigen eine Unterkonstruktion an, die sie mit einem Granulat als Schall- und Wärmeschutz auffüllen.

Mit einer Kreissäge sägen sie die Parkettteile zurecht. Dabei stellen sie nicht nur lange Parkettstäbe her, sondern auch kleinere Teile, etwa um Heizkörperrohre herum. Mit einem Spachtel tragen sie Klebemasse auf und verlegen alles nach dem geplanten Muster. Sie können das Parkett auch verschrauben. Bei Fertigparkett und Laminat wird häufig das sogenannte „Klick-System“ angewendet.

Ist der Boden verlegt, entfernen Parkettleger/innen mit einer Bandschleifmaschine Unebenheiten. Dann tragen sie zur Versiegelung Wachs, Öl oder Lack auf. Oft arbeiten sie kniend und tragen deswegen Knieschoner. Parkettleger/innen verlegen auch Teppichböden, Kork und Holzpflaster oder restaurieren die Böden alter Gebäude.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4415