Papier­technologe/-technologin

Portrait eines jungen Manns.

Artur (18) wird Papier­technologe.

Ich stelle sicher, dass die Papiermaschinen reibungslos laufen und beste Qualität produzieren. Dafür messe ich im Labor beispielsweise die Stoffdichte und den Weißgrad des Papiers.

Verpackungen oder die neueste Ausgabe der Tageszeitung – für viele Produkte, die wir täglich verwenden, wird Papier und Karton benötigt. Papiertechnologen/-technologinnen sichern den Nachschub.

Papiertechnologen/-technologinnen bedienen und überwachen Maschinen, um unterschiedliche Papierarten, Karton und Pappe oder Zellstoff herzustellen. Für die Zellstoffgewinnung zerkleinern sie Holz zu Holzschnitzeln. Diese kochen sie in einer chemischen Lösung, geben Bleich- und Zusatzstoffe zu und entwässern den Brei. Den fertigen Zellstoff pressen sie in Ballen. Das ist nicht nur die Grundlage für Papier, sondern auch für Watte oder Verbandsmaterial.

Um Papier herzustellen, bereiten Papiertechnologen/-technologinnen Holz, Zellstoff und Altpapier auf und verdünnen alles mit Wasser. Dann geben sie Kreide, Leim oder Farbe zu. Eine Maschine verteilt die Masse auf ein Sieb und entwässert sie. Das noch feuchte Papier wird in einer Walze weiter entwässert und anschließend getrocknet. Die fertigen Papierbahnen wickeln Papiertechnologen/-technologinnen auf große Rollen. Sie überwachen den Zuschnitt in kleinere Rollen oder Bögen und verpacken das Papier.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/78502