Oberflächen­beschichter/in

Portrait eines jungen Manns.

René (21) wird Oberflächen­beschichter.

Ich veredle Oberflächen mithilfe chemischer und elektrolytischer Verfahren. Die Qualität der fertigen Stücke prüfe ich genau und optimiere bei Bedarf die Mischung in der Anlage.

Oberflächenbeschichter/innen wie René veredeln Metall- und Kunststoffoberflächen mit metallischen Überzügen. So wird das Material zum Beispiel härter und robuster und erhält eine schöne Farbgebung.

Zuerst reinigen und schleifen Oberflächenbeschichter/innen die Werkstücke – wie beispielsweise Stoßstangen oder Metallrahmen. Dann setzen sie verschiedene chemische Flüssigkeiten ein, um die Oberflächen von Metallen oder Kunststoffen zu veredeln. Beim sogenannten Galvanisieren tauchen sie die Werkstücke in eine Metallsalzlösung. Durch Stromzufuhr setzen sich die gelösten Metalle dann gleichmäßig auf den Teilen ab Oberflächenbeschichter/innen berechnen die benötigten Materialmengen und richten die Beschichtungsanlagen ein.

Auch gegen das Rosten kennen sie Mittel. Dazu tauchen sie Stahlteile in ein Bad mit flüssigem Zink. Dieses ist bis zu 530 Grad heiß. Ziehen sie die Bauteile aus dem heißen Bad heraus, bleibt eine Schicht Zink auf der Oberfläche haften – und die rostet nicht! Am Schluss überprüfen die Oberflächenbeschichter/innen ihre Werkstücke und entsorgen die Chemikalien fachgerecht.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/34975