Modist/in

Portrait einer jungen Frau.

Annette (17) wird Modistin.

Stroh, Filz, Tüll – ich arbeite mit verschiedenen Stoffen. Mir gefällt es, individuelle Kopfbedeckungen für unsere Kunden zu fertigen und mit Details wie Federn und Bändern zu schmücken.

Kopfbedeckungen schmücken, schützen und geben ihrem Träger eine besondere Note. Modistinnen wie Annette stellen sie her.

Der eine trägt gern elegante Hüte, der andere braucht Schutz vor der Sonne. Welche Modelle Modisten/Modistinnen herstellen, hängt von den Kundenwünschen und ihren eigenen Ideen ab. Ihre Entwürfe zeichnen sie mit der Hand und nur selten am Computer. In der Industrie fertigen sie häufig Erstmodelle für die Serienproduktion an.

Nach einem Schnittmuster schneiden sie Materialien wie Pelz, Leder und Stoff zu, die sie zusammennähen oder -kleben. So entstehen Kappen und Hüte. Der Stumpen, ein Hutrohling aus Filz, wird mit Wasserdampf weich und formbar gemacht. Im Anschluss trocknen Modisten/Modistinnen das feuchte Hutmodell in der Heißluftkammer.

Nun widmen sie sich dem Hutrand, den sie maschinell oder mit einer Schere zurechtschneiden und vernähen. Stimmt die Form des Hutes, bekommt er den letzten Schliff. Bevor er in den Verkauf geht, garnieren Modisten/Modistinnen ihn mit Bändern, Federn oder auch Blumen und nähen das Futter ein.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3353