Mikro­techno­loge/-techno­login

Portrait eines jungen Manns.

Marwin (18) wird Mikro­techno­loge.

Um Kontakte herzustellen, ziehe ich dünne Filme aus Halbleitermaterialien auf eine Glasplatte und bringe verflüssigtes Metall auf. Danach teste ich, ob alles funktioniert.

Mikrotechnologie heißt produzieren in Minigröße. Speicherkarten für das Handy und Sensoren in Hörgeräten sind Produkte von Mikrotechnologen und -technologinnen. Um die winzig kleinen Chips zu bauen, sind modernste Montagetechniken notwendig.

Mikrotechnologen und -technologinnen sind für die Einrichtung, Beschickung und Überwachung von Fertigungsanlagen für Mikrochips oder Mikrosysteme zuständig. Sie fertigen winzige Chips und andere Minisysteme, die auf kleinstem Raum Befehle und Funktionen ausführen und ohne die weder PC, Airbag und Handy noch Hörgerät funktionieren.

In der Halbleitertechnik stellen sie aus Silizium Mikrochips her. Dabei ätzen sie Löcher und Rillen in feine Siliziumscheiben und löten Metallkontakte an. Wenn sie in der Mikrosystemtechnik Airbagsensoren herstellen, bringen sie hauchdünne Drähte auf Bauteilen auf.

In der Produktion geben sie die Werte für Drehzahl, Temperatur oder Druck in die Anlagen ein. Sie halten Maschinen instand und rüsten sie um. Häufig arbeiten sie auch in staubfreien Reinräumen, weil schon das feinste Staubkorn oder Haar Mikrochips zerstören könnte.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2757