Medizinische/r Dokumentations­assistent/in

Portrait einer jungen Frau.

Sophie (18) wird Medizinische Doku­mentations­assistentin.

Welche Krankheit hat ein Patient? Die Diagnose des Arztes dokumentiere ich in der Patientenakte. Dabei verwende ich Schlüsselcodes, die die Krankenkassen für die Abrechnung brauchen.

In der pharmazeutischen Industrie und in Krankenhäusern muss eine Flut von Informationen geordnet und verwaltet werden. Medizinische Dokumentationsassistenten und -assistentinnen sorgen hier für einen reibungslosen Informationsfluss.

Häufig arbeiten sie in der Pharmazeutischen und Chemischen Industrie. Dort sind sie in die Arzneimittelforschung eingebunden oder entwickeln neue Therapiekonzepte mit. Sie stellen zum Beispiel sicher, dass die Zeitpläne für Studien eingehalten werden, und dokumentieren die Ergebnisse.

In Krankenhäusern erfassen sie medizinische Daten und stellen sie für den Bedarfsfall bereit. Wenn die Fachärztin eine Patientenakte benötigt oder der Stationsarzt einen Arztbrief für einen Kollegen schreiben muss, sind sie mit den benötigten Informationen zur Stelle. Sie recherchieren darüber hinaus auch Fachliteratur und stellen sie zur Verfügung. Wenn sie in der Patientenverwaltung arbeiten, erfassen sie Patientendaten, legen Krankenakten an und archivieren sie. Sie schulen auch das Klinikpersonal, wenn Krankenhausinformationssysteme neu eingeführt werden.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

2–3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8343