Medizinische/r Dokumentar/in

Portrait einer jungen Frau.

Eva (20) wird Medizinische Dokumentarin.

Ich helfe dabei, geeignete Patienten für klinische Studien zu finden und diese auszuwerten. Ärztliche Befunde vermerke ich als Codenummer und übermittle sie an die Krankenkasse.

Medizinische Dokumentare und Dokumentarinnen unterstützen Ärzte und Ärztinnen in Krankenhäusern und Wissenschaftler/innen an Forschungsinstituten, indem sie medizinische Informationen beschaffen, bearbeiten und auswerten.

Sie nehmen Patientendaten auf, etwa persönliche Angaben oder ärztliche Diagnosen sowie verordnete Therapien. Sie dokumentieren Krankheitsverläufe, indem sie Befunde, Operationsberichte und Röntgenbilder in Ablagesystemen ordnen. Am Computer führen sie auch statistische Auswertungen durch.

Darüber hinaus entwickeln sie medizinische Software, zum Beispiel Bildschirmmasken, Datenbanken und Register. Sie betreuen Krankenhausinformationssysteme und schulen das Klinikpersonal, zum Beispiel wenn neue Software eingesetzt wird. Sind sie in der Arzneimittelforschung tätig, arbeiten Medizinische Dokumentare und Dokumentarinnen an Studien mit, bei denen Arzneimittel geprüft werden. Mittels statistischer Methoden und Techniken werten sie die vorliegenden Daten aus und liefern so Belege zur Wirksamkeit von Medikamenten.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8345