Medizinisch-technische/r Assistent/in – Funktions­diagnostik

Ein junger Mann bringt an der Brust eines Patienten Elektroden zur EKG-Messung an

André (21) wird Medizinisch-technischer Assistent für Funktions­­diagnostik.

Steigt ein Patient auf das Ergometer, bringe ich Elektroden auf seiner Brust an. Dann messe ich Herzströme und Blutdruck, um die persönliche Leistungsfähigkeit festzustellen.

Läuft im Körper des Patienten alles rund? Mit modernen Messgeräten prüfen Medizinisch-technische Assistenten und Assistentinnen für Funktionsdiagnostik lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Blutdruck oder Herzrhythmus. Sie stehen in direktem Kontakt mit den Patienten oder Patientinnen und sind – zusätzlich zu den Ärzten und Ärztinnen – wichtige Ansprechpartner/innen.Sie brauchen Einfühlungsvermögen, um ängstliche Patienten beruhigen zu können.

Die Assistenten und Assistentinnen bringen die Patienten in die richtige Lage und legen beispielsweise Elektroden an, um das Herz-Kreislauf-System mittels Elektrokardiografen zu überprüfen oder Gehirnströme zu messen. Sie stellen die elektronischen Messgeräte exakt ein, starten sie und überwachen den Untersuchungsvorgang. Die Ergebnisse dokumentieren sie und werten sie aus.

Zudem erledigen sie die Anmeldeformalitäten, überprüfen Herzschrittmacher und assistieren bei Ultraschalluntersuchungen oder Computertomografien. Bei lebensbedrohlichen Zuständen leisten sie Erste Hilfe.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8982