Maler/in und Lackierer/in

Porträt einer jungen Frau.

Nicki (23) wird Malerin und Lackiererin der Fach­richtung Gestaltung und Instand­haltung.

Ich bearbeite Untergründe, gestalte Innenwände und berate Kunden. Mit Pinsel, Tapetenelementen und verschiedenen Arbeitstechniken erhält jeder Raum eine individuelle Note.

Nicki und ihre Kollegen und Kolleginnen bringen Farbe auf Wände, Decken und Möbel auf. Darüber hinaus erledigen sie je nach Fachrichtung zahlreiche weitere Arbeiten. Neben einem Blick für Farben und Formen brauchen sie darum auch handwerkliches Geschick.

Bevor Maler/innen und Lackierer/innen eine Fläche bemalen oder beschichten, bereiten sie die Untergründe vor. Sie reinigen die Flächen, lösen Farb- und Tapetenreste, lose Estrich- oder Putzstücke und spachteln Unebenheiten zu. Dann bringen sie mit Pinseln, Farbrollen und Farbsprühgeräten neue Farb- oder Schutzanstriche, Putze oder andere Beschichtungen auf.

Wenn sie Innenräume gestalten, achten Maler/innen und Lackierer/innen unter anderem darauf, dass die Farben miteinander harmonieren und beispielsweise die richtigen Tapeten fürs Bad ausgewählt werden, also solche, die Feuchtigkeit vertragen. Sie wissen aber auch, wie man Gebäude und Industrieanlagen mit Lacken und Lasuren gegen Rost, Verwitterung oder Brände schützt. In der Denkmalpflege hingegen, beispielsweise beim Renovieren von alten Gebäuden wie Kirchen oder Fachwerkhäusern, wenden sie historische Arbeitstechniken an: Sie formen und gestalten Ornamente aus Gips oder bemalen Skulpturen.

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