Logopäde/Logo­pädin

Portrait einer jungen Frau.

Lea (23) wird Logopädin.

Ich helfe Menschen jeden Alters. Zuerst diagnostiziere ich die Störung und berate die Angehörigen. Anschließend entwickle ich eine Therapie und übe mit den Patienten.

Wenn Menschen die Worte fehlen, sie stottern oder an Schluckstörungen leiden, dann helfen Logopäden/Logopädinnen – und zwar sowohl Kindern als auch Erwachsenen oder Senioren. Sie behandeln Stimmstörungen, die körperliche oder seelische Ursachen haben, ebenso wie eine verzögerte Sprachentwicklung. Außerdem arbeiten sie mit Patienten, die Schwierigkeiten beim Essen oder Atmen haben.

Gemeinsam mit Ärzten/Ärztinnen entwickeln Logopäden/Logopädinnen zunächst einen Behandlungsplan. Hierfür befragen sie die Patienten oder deren Angehörige. Sie wollen beispielsweise wissen, wie lange das Problem schon besteht und ob der Patient oder die Patientin psychisch belastet ist. Danach untersuchen sie zum Beispiel den Wortschatz der Patienten oder die Schluckfunktion mit speziell dafür entwickelten Testverfahren.

In den Therapiesitzungen gehen sie nach Behandlungsplan vor. Mit Menschen, die stottern, stellen sie Gesprächssituationen nach. Bei der Arbeit mit Kindern nutzen sie kindgerechte Verfahren und wenden ihre Methoden spielerisch an. Logopäden/Logopädinnen benötigen viel Einfühlungsvermögen und Geduld – auch, weil sich Erfolge oft erst nach langem Üben einstellen.

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Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8764