Leicht­flug­zeug­bauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Florian (19) wird Leichtflugzeugbauer.

Ich bearbeite Glas-, Aramid- und Carbonfasern mit Kunstharz. Darüber hinaus montiere ich Baugruppen, lackiere die Flugzeuge und verbaue die Elektronik.

In seiner Ausbildung lernt Florian alles, was man braucht, um ein komplettes Flugzeug zu bauen – zumindest ein kleines. Leichtflugzeugbauer/innen fertigen Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und kleinere Motorflugzeuge.

Leichtflugzeuge werden in relativ kleinen Serien gebaut. Deshalb fällt viel Handarbeit an. Nach technischen Zeichnungen schneiden Leichtflugzeugbauer/innen vor allem aus Faserverbund- oder Kunststoffen, aber auch aus Leichtmetall oder Holz die Teile, die später die Schale des Flugzeuges bilden.

Dann schweißen, kleben oder nieten sie die Einzelteile für Rumpf, Steuer und Tragflächen zusammen. Sie lackieren und imprägnieren die Flugzeugoberfläche. Bei der Endmontage bauen sie vorgefertigte Teile wie Motor und Fahrwerk ein. Die Leichtflugzeugbauer/innen installieren außerdem die Mess- und Steuergeräte an Bord. Anhand verschiedener Testläufe überprüfen sie zuletzt, ob das neue Fluggerät auch richtig funktioniert.

Doch Florian und seine Kollegen und Kolleginnen bauen nicht nur neue Flieger, sie warten auch die älteren. Das heißt, sie kontrollieren alle Systeme und Instrumente und reparieren die festgestellten Schäden.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4559