Lack­laborant/in

Portrait einer jungen Frau.

Melissa (23) wird Lack­laborantin.

Um die Eigenschaften eines neuen Lackes herauszufinden, stelle ich im Labor eine Probe davon her. Anhand dieser bestimme ich etwa den pH-Wert und mögliche Unverträglichkeiten.

Was hat das bunte Kinderspielzeug mit dem Auto oder der Schreibtischplatte gemein? Wie viele Gegenstände des täglichen Lebens sind sie mit Lacken und Farben beschichtet, die schmücken und schützen.

Lacklaboranten/-laborantinnen wie Melissa stellen die passenden Lacke für die unterschiedlichsten Anforderungen her: Mal sollen Lacke Oberflächen einfach verschönern, mal Holz oder Metall vor Feuchtigkeit schützen. Autolack etwa schützt das Fahrzeug vor aggressivem Streusalz, Spielzeuglack muss vor allem absolut ungiftig sein.

Wenn Lacklaboranten/-laborantinnen an der Rezeptur für einen neuen Lack arbeiten, wählen sie zunächst die Stoffe aus, die für bestimmte Eigenschaften benötigt werden. Sie stellen Reaktionsgleichungen auf, das heißt, sie beschreiben mit Formeln die chemischen Reaktionen, die beim Zusammenmischen der einzelnen Stoffe stattfinden.

Haben sie die geeignete Zusammenstellung von Farbpigmenten, Binde- und Lösungsmitteln gefunden, dann fügen sie die Bestandteile maschinell zusammen. Wenn das Produkt alle Tests, beispielsweise auf Kratzfestigkeit, bestanden hat, wird der neue Lack genau nach der dokumentierten Formel hergestellt.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/6415