Kürschner/in

Portrait von Stephanie Blümel

Stephanie (19) wird Kürschnerin.

Ich fertige nicht nur neue Kleidung: Ich bessere auch beschädigte Pelze aus und gebe alten Stücken ein modernes Aussehen. Dabei setzen wir viele eigene Ideen um.

Von Fuchs bis Opossum: Stephanie hat ein Händchen für Felle und verarbeitet sie zu modischer Kleidung. Als Kürschnerin kann sie mit Nähmaschine und Kürschnermesser umgehen. Sie weiß aber auch, welche Felle farblich zueinanderpassen.

Aus Fellen, aber auch aus Leder stellen Kürschner/innen edle Mäntel, Mützen oder Pelzbesatz her. Für ihre Kreationen fertigen sie Skizzen nach Kundenwünschen oder eigenen Ideen. Bei der Auswahl der Felle brauchen Kürschner ein geübtes Auge: Sie achten darauf, dass die Fellstücke von Farbe und Muster her gut zusammenpassen, legen auch die Anordnung der Felle im Kleidungsstück genau fest und zeichnen sie in ein Schnittmuster ein. Die ausgewählten Materialien bringen Kürschner durch Ziehen und Strecken in Form.

Fehlerhafte Stellen bessern sie aus. Jetzt erst greifen sie zu Kürschnermesser und Schere, mit denen sie die einzelnen Felle und Lederstücke zuschneiden. Dann nähen sie die Einzelteile mit einer speziellen Nähmaschine zu einem ganzen Kleidungsstück zusammen. Bevor der Kunde in den fertigen Pelz schlüpfen kann, arbeiten Kürschner noch das Futter ein und bringen Taschen, Verschlüsse sowie sonstiges Zubehör an.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3611