Klavier- und Cembalo­bauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Marek (21) wird Klavier- und Cembalobauer.

Neben Reparaturen übernehme ich auch das Abschleifen der Gehäuse und Resonanzböden von Klavieren. Zum Schluss baue ich das Instrument zusammen und poliere die Oberflächen.

Der imposante Flügel im Konzertsaal, das Klavier im Wohnzimmer oder das Cembalo, das in einem Barockkonzert seine Rolle spielt – Klavier- und Cembalobauer/innen stellen diese Instrumente her.

Beim Bau eines Klaviers beispielsweise wählen sie die geeigneten Hölzer für den Klangkörper aus und sägen, hobeln und fräsen das Holz. Sie bauen den Saitenrahmen aus Gusseisenteilen zusammen und schrauben ihn ins Klaviergehäuse. Erst dann ziehen sie die Saiten auf und setzen Stimmnägel. Schließlich leimen sie die Hämmer ein, die auf die Saiten schlagen, wenn man eine Taste drückt. Die Tastatur und die Klaviermechanik kommen zuletzt. Die Tasten fertigen sie oft selbst.

Cembali sind Tasteninstrumente mit Zupfmechanik, meist mit einem flügelförmigen Gehäuse. Auch hier bauen Klavier- und Cembalobauer/innen den Rahmen zusammen, schneiden Hölzer zu und leimen Stege auf den Resonanzboden. Die Zupfmechanik stellen sie ebenfalls her und bauen sie ein.

Wenn die Instrumente fertig sind, erhalten sie eine lackierte Oberfläche und werden gestimmt, damit sie vollendete Klänge hervorbringen. Nicht nur Pianisten und Pianistinnen brauchen also ein gutes Gehör.

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