Isolier­facharbeiter/in

Portrait eines jungen Manns

Konstantin (19) wird Isolier­facharbeiter.

Damit Rohre möglichst wenig Wärme verlieren, ummantele ich sie mit Mineralwolle und Blech. Die Bleche bereite ich in der Werkstatt vor, die Wolle schneide ich am Bau zu.

Isolierfacharbeiter/innen dämmen vor allem Industrieanlagen wie Raffinerien und Kraftwerke, aber auch mal einen Schiffsrumpf. Dabei erfüllt die Dämmung unterschiedliche Zwecke: Sie soll entweder Maschinenlärm dämpfen oder Dienste im Kälte- oder Wärmeschutz leisten.

Isolierfacharbeiter/innen kommen dort zum Einsatz, wo Leitungen, Behälter oder ganze Gebäude eine Dämmung brauchen. Sie wissen, welches die angemessene Dämm-Methode ist, und suchen das Material dazu aus.

Wird etwa eine Kühlhalle gebaut, ist es wichtig, dass möglichst wenig Wärme nach außen dringt. Dazu legen Isolierfacharbeiter/innen unter anderem Befestigungen an den Wänden an, woran sie Matten oder Platten aus isolierendem Material anbringen. Ist Brandschutz wichtig, verwenden sie feuerfestes Dämmmaterial.

Sie ummanteln Wasserleitungen, damit diese im Winter nicht einfrieren und im Sommer nicht schwitzen. Aber sie dämmen auch Leitungen, die Kühlmittel transportieren. Die Rohre umwickeln sie mit Folien oder Matten. Die Isolierungen wiederum schützen sie vor Beschädigung und Witterungseinflüssen mithilfe von Verkleidungen aus Blech oder Kunststoff, die sie selbst in der passenden Größe herstellen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4280