Industrie­mechaniker/in

Portrait einer jungen Frau.

Nadine (18) wird Industrie­mechanikerin.

Um einen reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten, wechsle ich abgenutzte Maschinenteile aus. Mithilfe von Fräs-, Dreh- und Bohrmaschinen fertige ich dazu neue Teile an.

Wenn die Stanzmaschine in der Fertigungsstraße eines Autoherstellers defekt ist, bedeutet das Produktionsstillstand – und der erzeugt in der Folge hohe Kosten. Industriemechaniker/innen reparieren industrielle Anlagen und halten so die Ausfallzeiten gering.

Sie demontieren beispielsweise ein defektes Zahnrad, beschaffen das richtige Ersatzteil oder fertigen es selbst an. Dann bauen sie es ein und prüfen schließlich die Funktion. Zudem bedienen Industriemechaniker/innen komplizierte Maschinen selbst oder rüsten sie beim Wechsel von Produktionsgängen auf neue Anforderungen um.

Wenn sie in der Fertigung von Maschinen und feinwerktechnischen Geräten arbeiten, stellen Industriemechaniker/innen vor allem Bauteile aus Metall und Kunststoff her. Sie fräsen, bohren und schleifen das Material, schweißen oder verschrauben die Bauteile.

Soll eine Maschine repariert oder umgebaut werden, überprüfen die Mechaniker/innen zunächst die technischen Daten. Sie werten technische Unterlagen aus, die zum Teil auf Englisch gehalten sind, und fertigen Montage- und Demontagepläne an. Die Arbeitsschritte planen sie mit Kollegen/Kolleginnen, etwa aus dem Bereich Elektrotechnik und Mechatronik.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/29055