Industrie­keramiker/in Verfahrens­technik

Portrait eines jungen Manns.

René (19) wird Industrie­keramiker Verfahrens­technik.

Frisch geformte Tassen prüfe ich auf kleinste Fehler. Bevor wir sie brennen, befestige ich noch die Henkel. Zuletzt wird der Artikel glasiert und gebrannt.

Von der Vorbereitung der keramischen Grundmasse bis zum Glasieren des fertigen Produkts – Industriekeramiker/innen Verfahrenstechnik begleiten die Herstellung von keramischen Massenartikeln wie Geschirr, Waschbecken oder Fliesen.

Um etwa Tassen in Serie herzustellen, gießen die Industriekeramiker/innen zunächst Arbeitsformen, zumeist aus Gips. Aus Materialien wie Ton oder Kaolin mischen sie die keramische Arbeitsmasse, das Rohmaterial der Tassen, und füllen sie in Gießmaschinen. Dort bekommen die Tassenrohlinge ihre Form. Danach müssen sie trocknen und gebrannt werden. Industriekeramiker/innen Verfahrenstechnik kontrollieren und überwachen diesen Brennvorgang. Schließlich geht es an die Glasur. Auch diese mischen sie selbst und tragen sie maschinell oder von Hand auf. Sind alle Tassen perfekt und zum Verpacken geeignet? Die Industriekeramiker/innen kontrollieren ein letztes Mal.

Neben Gießmaschinen werden auch andere Formgebungsmaschinen wie Pressen eingesetzt, etwa bei der Herstellung von Tellern. Handwerkliches Geschick ist beim Umgang mit der Drehscheibe und Modellierwerkzeugen gefragt. So entstehen beispielsweise Vasen mit aufwendigen Dekors.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/34943