Industrie­keramiker/in Dekorations­technik

Portrait einer jungen Frau.

Christina (18) wird Industrie­keramikerin Dekorations­technik.

Teller und Tassen verziere ich mit Linien. Mit Farbe und Pinsel gehe ich geduldig und sorgfältig um. Besonderen Spaß macht das Bedienen des Spritzroboters für größere Aufträge.

Was wären Geschirr oder Dekorationsartikel ohne ansprechende Verzierungen? Industriekeramiker/innen Dekorationstechnik geben ihnen den letzten Schliff. Sie malen, spritzen oder drucken Verzierungen auf Porzellan- oder Keramikprodukte.

Bevor es losgeht, wählen sie passende Standardmotive aus oder erstellen eigene Entwürfe. Die Bandbreite reicht von Linien und Schriften bis zu Blumen und Bildern. Dann mischen sie die Farben. Sie setzen auch Edelmetalle wie Glanz- und Poliergold ein. Das zu dekorierende Werkstück reinigen sie und bringen eine Grundierung auf. Danach beginnen sie mit dem Bemalen. Zum Schluss glasieren sie den Gegenstand und brennen ihn im Ofen.

Wenn sie in Handarbeit dekorieren, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das gilt sowohl für die Arbeit mit Pinsel als auch mit Spritzpistole oder Gummistempel. Die Werkstücke werden zum Teil auch maschinell dekoriert, etwa mit Siebdruckmaschinen. Ätzverfahren kommen ebenfalls zum Einsatz. Am Ende lassen die Industriekeramiker/innen noch einmal ihren Blick über ihr Kunstwerk wandern und bessern bei Bedarf nach.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/34948