Industrie­keramiker/in Anlagen­technik

Portrait eines jungen Manns.

Richard (16) wird Industrie­keramiker Anlagen­technik.

Das Arbeiten an den Anlagen, das Pressen, Fräsen und Drehen der Rohre macht mir Spaß. Ich stelle das Programm ein, überwache die Maschine und schreibe ein Prüfprotokoll.

Gehen Teller, Waschbecken, Rohre oder Hochspannungsisolatoren in Serienproduktion, sind Industriekeramiker/innen Anlagentechnik im Spiel. Sie sind Herren über die Anlagen, mit deren Hilfe sie in großem Stil Gegenstände aus Keramik herstellen.

Aus Kaolin und Ton beispielsweise mischen sie zunächst mit Produktionsanlagen die keramische Masse an. Da ein Suppenteller nicht aus der gleichen Mischung wie ein Waschbecken besteht, berechnen sie für jedes Produkt die genaue Zusammensetzung. Anschließend richten Industriekeramiker/innen Pressen und Gießmaschinen ein, in denen aus der Rohmasse die Keramikteile geformt werden. Die Werkstücke werden im Anschluss getrocknet, gebrannt und mit einer Glasur überzogen.

Die Industriekeramiker/innen sorgen dafür, dass der gesamte Herstellungsprozess fehlerfrei abläuft. Sie bedienen die dafür benötigten Trocknungs- und Brennanlagen, stellen die Brennöfen auf die exakte Temperatur ein und überwachen die Förderbänder.

Während und nach der Produktion untersuchen sie, ob die Keramikteile Risse, Abweichungen oder Oberflächenfehler aufweisen. Sie sortieren fehlerhafte Ware aus und beseitigen Mängel an den Maschinen.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/34941