Industrie­elektriker/in

Portrait einer jungen Frau.

Maria-Lisa (17) wird Industrie­elektrikerin der Fachrichtung Geräte und Systeme.

Wenn ich Schaltungen plane, erstelle ich zunächst ein Platinen-Layout am Computer. Anschließend ätze ich die Platine und bestücke sie mit elektronischen Bauteilen, die ich darauf verlöte.

Industrieelektriker/innen installieren elektrische Anlagen und Geräte und nehmen sie in Betrieb. Sie wirken auch bei der Entwicklung neuer Geräte mit. Außerdem installieren sie Betriebssysteme und Netzwerke und passen Software an.

In Industriebetrieben sind sie für die Elektrik zuständig. Sie verlegen Kabel und Anschlüsse, bringen Schalter an und installieren Antriebe. Für automatisierte Produktionsanlagen richten sie die Steuerungen ein und testen sie. Wenn in einer Produktionsanlage eine Störung auftritt, begeben sie sich mit detektivischem Spürsinn auf Fehlersuche. Sie lesen die Herstellerangaben und führen Prüfungen und Messungen durch. Wenn sie die Ursache ermittelt haben, beseitigen sie die Störung.

Industrieelektriker/innen fertigen Prototypen oder Einzelstücke auch selbst an, wenn sie Ingenieure/Ingenieurinnen bei der Entwicklung neuer Geräte unterstützen. Hierfür bestücken sie Leiterplatten mit elektrischen Bauelementen, montieren Hardwarekomponenten und schließen sie an. Sie erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge und passen die Software an. Auch im Kundendienst können sie tätig sein und vor Ort Fehler beheben oder Geräte installieren.

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