Hörakustiker/in

Portrait eines jungen Manns.

Daniel (21) wird Hör­akustiker.

Ich führe Hörtests durch und berate unsere Kunden. Zudem passe ich die Hörgeräte individuell an. Dazu gehört, dass sie gut sitzen und die Elektronik eingestellt ist.

Wenn das Hören zum Problem wird, kommen sie zum Einsatz: Hörakustiker/innen stellen Hörgeräte her und passen sie individuell für ihre Kunden an. Sie helfen ihnen, sich an das Hörgerät zu gewöhnen und es richtig zu bedienen.

Zunächst machen Hörakustiker/innen mit dem Kunden oder der Kundin einen Hörtest, um genau herauszufinden, wie viel er oder sie noch hört. Hörakustiker/innen helfen dann bei der Auswahl des Gerätes. Damit es auch genau in das Ohr des Kunden passt, fertigen sie Abdrücke von Gehörgang und Ohrmuschel an und stellen mit deren Hilfe Ohrpassstücke, sogenannte Otoplastiken, her.

Anschließend bauen sie die elektronischen Bauteile des Hörgeräts ein und passen dieses mithilfe eines Computerprogramms an das Gehör des Kunden an. Auch im weiteren Gebrauch der Hörgeräte nehmen Hörakustiker/innen noch Anpassungen an den Hörgeräten vor, etwa wenn sich das Gehör weiter verschlechtert. Zudem reparieren sie beschädigte Hörgeräte: Sie kennen sich sowohl mit analogen als auch digitalen Technologien aus. Sie öffnen das Gehäuse, um Fehler oder Verunreinigungen zu finden und zu beseitigen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/129408