Holzbearbeitungs­mechaniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Adrian (19) wird Holz­bearbeitungs­mechaniker.

In unserem Werk produzieren wir Furniere. Dazu entrinde ich die fehlerfreien Baumstämme und säge sie in Blöcke. Danach schneide ich diese mit der Messermaschine in dünne Scheiben.

Auf dem Weg vom Baumstamm zum Möbelstück steht die Arbeit von Adrian und seinen Kollegen und Kolleginnen ganz am Anfang. Wenn die Baumstämme ins Sägewerk kommen, verarbeiten sie diese beispielsweise zu Brettern.

In der Sägeindustrie stellen Holzbearbeitungsmechaniker/innen Balken, Bretter und Latten her, während sie in der Holzwerkstoffindustrie vor allem Holzhackschnitzel und Späne verarbeiten. Endprodukte sind dann zum Beispiel Furnierplatten, Spanplatten oder Türelemente.

Je nach Holzart wählen die Mechaniker/innen unterschiedliche Verarbeitungsverfahren aus. Sie wissen, welches Holz sich wie bearbeiten lässt, und stellen die Maschinen entsprechend ein. Dabei orientieren sie sich an technischen Unterlagen und sogenannten Aufmaßen, die sie auch selbst am Computer erstellen. Für die Holzbearbeitung bedienen sie Maschinen wie Sägeanlagen, Fräsen und Hobelmaschinen. Sie achten darauf, dass alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, und stören sich nicht daran, wenn es oft laut und staubig zugeht.

Bretter, Furnier- und Spanplatten behandeln sie mit Holzschutzmitteln, bevor sie sie lagern oder versenden.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/29057