Holz- und Bauten­schützer/in

Portrait eines jungen Manns.

Sven (20) wird Holz- und Bauten­schützer der Fachrichtung Bauten­schutz.

Ist die Wand feucht, suche ich nach den ursächlichen Rissen und spritze dort Injektionsharz ein. Die Fuge von Boden und Wand schließe ich mit einem Dichtring.

Holz- und Bautenschützer/innen sanieren Holzbauteile, die von Insekten und Pilzen befallen sind. Aber auch für marodes Mauerwerk sind sie zuständig.

Ähnlich wie der Mensch sind auch Gebäude anfällig für „Krankheiten“. Holz- und Bautenschützer/innen beurteilen Schäden an Bauwerken vom Keller bis zum Dach. Sie identifizieren tierische oder pflanzliche Holzschädlinge wie Insekten, Schwämme oder Pilze und entscheiden in Absprache mit den Kunden über die Art der Bekämpfung. Dann setzen sie beispielsweise Wärme- oder chemische Verfahren ein. Außerdem kennen sie sich mit Feuchtigkeitsschäden aus, die durch Salze, Schimmel oder Schwämme hervorgerufen wurden. Sie dichten Mauern gegen aufsteigende Feuchtigkeit ab, etwa indem sie Mauerteile mit einer speziellen Säge durchtrennen und mit Folien und Platten isolieren. Oder sie setzen Bohrlöcher und bringen mit unterschiedlichen Injektionstechniken chemische Stoffe in das Mauerwerk ein.

Damit Schäden erst gar nicht auftreten, kümmern sie sich zudem um Vorsorgearbeiten und behandeln Holz- und Mauerbauteile.

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