Heb­amme/Ent­bindungs­pfleger

Portrait einer jungen Frau.

Louisa (20) wird Hebamme.

Ich erkläre den Frauen, was sie während der Schwangerschaft zu beachten haben. Bei der Vorsorgeuntersuchung höre ich die Herztöne von Baby und Mutter ab.

Damit ein Kind das Licht der Welt erblicken kann, sind Hebammen und Entbindungspfleger gefragt. Sie kümmern sich aber um weit mehr als die eigentliche Entbindung. Schon Monate vor der Geburt beginnen Hebammen und Entbindungspfleger mit der Betreuung von schwangeren Frauen. Sie überwachen, ob das Kind im Mutterleib wächst, messen Gewicht und Blutdruck der werdenden Mutter und tragen die Ergebnisse in den Mutterpass ein. Stellen sie Abweichungen fest, informieren sie die behandelnden Ärzte/Ärztinnen. Sie bringen den Frauen auch Entspannungs- und Atemtechniken bei, um die Geburt zu erleichtern.

In der Klinik, im Geburtshaus oder zu Hause führen Hebammen und Entbindungspfleger Entbindungen selbstständig durch, wenn keine gesundheitlichen Probleme vorliegen. Beim Geburtsvorgang helfen sie dem Kind beim Austritt, nabeln es ab, reinigen und versorgen es. Sie prüfen, ob alles in Ordnung ist, messen Größe und Gewicht und übergeben das Neugeborene der Mutter. Diese leiten sie beim Stillen an.

Risikoschwangerschaften überwachen sie im Krankenhaus und ziehen bei Bedarf medizinisches Fachpersonal hinzu, dem sie bei der Geburt assistieren. Bei der häuslichen Nachsorge stehen sie der Mutter mit Rat und Tat zur Seite.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8839