Graveur/in

Portrait einer jungen Frau.

Julia (18) wird Graveurin.

Mit viel Geduld und Konzentration setze ich den Stichel an und graviere ein Ornament in das Metall. Das Motiv habe ich mir selbst überlegt und aufgezeichnet.

Sie versehen Eheringe mit Daten und Namen, gravieren Widmungen in Pokale und verzieren Zinnteller mit Ornamenten. Die Rede ist von Graveuren und Graveurinnen. Mit Geschick und ruhiger Hand, aber auch mithilfe von Maschinen und Anlagen üben sie ihr Handwerk aus.

Graveure und Graveurinnen arbeiten vorwiegend mit Metallen wie Gold, Silber, Zinn oder Messing. Sie erstellen außerdem Modelle aus Gips oder Kunststoff. Nach solchen Vorlagen oder nach eigenen Entwurfszeichnungen fertigen sie Stempel, Schilder oder Prägewerkzeuge. Dazu arbeiten sie mit Stichel und Meißel Reliefs aus Metallplatten heraus. Mittels Flachstichtechnik stechen, meißeln oder punzieren Graveure und Graveurinnen feine Verzierungen in Edelmetalle, zum Beispiel in Kettenanhänger. Sie ätzen und färben zudem Dekors auf Oberflächen.

Gebrauchsgegenstände wie Türschilder oder Schlüsselanhänger gestalten sie häufig mit dem Laser. Der Umgang mit moderner Technik gehört also ebenso zum Beruf wie das Beherrschen der althergebrachten Methoden. Der Beruf bietet viel Raum für Kreativität und ermöglicht – mit wachsender Erfahrung – die Entwicklung eines eigenen Stils.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/129455