Gold­schmied/in

Portrait einer jungen Frau.

Sandra (21) wird Gold­schmiedin der Fachrichtung Schmuck.

Ich stelle Schmuck aus Gold her. Zuerst erhitze ich einen Golddraht so, dass er weich wird. Dann biege ich ihn vorsichtig zu einem Ring und verlöte diesen. Der fertige Schmuck ist für den Kunden etwas ganz Besonderes.

Nur die edelsten Materialien – Gold, Silber, Perlen und Juwelen – kommen auf ihre Werkbank. Goldschmiede/-schmiedinnen kreieren nach Kundenwunsch, eigenen Ideen oder Vorlagen Schmuckstücke wie Ohrstecker, Ringe und Ketten.

Goldschmiede/-schmiedinnen schmelzen und gießen Gold und Goldlegierungen in Formen oder schneiden und schmieden das Edelmetall. Mit Zangen und Hämmern bringen sie die erhitzten Metalle in die gewünschte Form. Sie stellen aus Gold- oder Silberdraht Kettenglieder her und verzieren Goldoberflächen mit Ornamenten. Perlen, Opale und andere edle Steine arbeiten sie in Colliers ein oder fassen sie in Ringe. Auch die Verschlüsse von Ketten stellen sie selbst her.

Darüber hinaus reparieren Goldschmiede/-schmiedinnen auch beschädigte Schmuckstücke, arbeiten sie um und restaurieren alte Kostbarkeiten. Wenn sie in Handwerks-betrieben tätig sind, beraten sie die Kundschaft und verkaufen ihre eigenen Kreationen.

http://bfi.plus/13654