Gleis­bauer/in

Portrait eines jungen Manns mit Warnweste.

Deniz (18) wird Gleisbauer.

Mit einem Spurmaß messe ich die Breite des Gleises und halte das Ergebnis auf einem Messstreifen fest. Ist eine Schwelle locker, ziehe ich die Schrauben nach.

Täglich nutzen Millionen Pendler Züge, U-Bahnen und Straßenbahnen. Güterzüge befördern Waren quer durchs Land. Damit alles in der Spur bleibt und der Schienenverkehr sicher rollt, kümmern sich Gleisbauer/innen um den Zustand der Gleise.

Tonnenschwere Güterzüge, hohe Geschwindigkeit und Witterung setzen den Schienen zu. Gleisbauer/innen sind mit Messfahrzeugen oder mechanischen Messgeräten auf der Strecke unterwegs. Sie messen Spurweite und -richtung, stellen Verschleiß und Abweichungen fest.

Wenn nötig, tauschen sie Schienen, abgenutzte Weichenteile oder beschädigte Schwellen aus. Sie verlegen Schwellen aus Holz oder Beton und schweißen neue Schienen ein. Gleisbauer/innen warten auch das Gleisbett. Sie machen lose liegende Schwellen ausfindig, füllen den Schotteruntergrund auf und verdichten ihn mit Maschinen. Auch Schwellenschrauben ziehen sie nach. Bei größeren Arbeiten benutzen sie Gleisrichtmaschinen.

Für Bahndämme und Böschungen legen sie Entwässerungsanlagen an. Damit der Verkehr nicht behindert wird, arbeiten sie oft nachts.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4144