Glas­apparate­bauer/in

Portrait eines jungen Manns in der Werkstatt

Dima (21) wird Glas­apparate­bauer.

Wenn ich Glas erhitze, wird es weich und formbar. So kann ich es von Hand oder maschinell biegen, ziehen und in Form blasen, um beispielsweise ein Reagenzglas herzustellen.

Glasapparatebauer/innen stellen Destillierkolben und andere Geräte für Laborversuche her. Oft sind ihre Apparate Einzelanfertigungen, die speziell für ein ganz bestimmtes Experiment hergestellt werden.

Am Anfang lesen Glasapparatebauer/innen die technischen Zeichnungen mit den Anforderungen für das Produkt. Welchen Temperaturen und Druckverhältnissen müssen die Apparate standhalten? Wie werden die Glasbehälter für das Gas und die Flüssigkeiten miteinander verbunden? Wo müssen sie Hähne und Ventile anbringen?

Danach wählen Glasapparatebauer/innen das geeignete Glas aus, schneiden Glasrohre und -stäbe zu und erwärmen sie über der Flamme eines Tischbrenners. Sie blasen diese Glasrohlinge auf, biegen und formen sie. Dann polieren, schleifen und beschichten sie die Oberflächen und fügen die Behälter und Rohre zusammen. Anschließend montieren sie oft auch noch Ständer aus Metall oder Dichtungsringe aus Kunststoff.

Ist das Produkt fertig, prüfen sie es und vergewissern sich, dass sie alle Vorgaben der Kunden genau umgesetzt haben.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1077